AUSgetickt? Trickfilme zum Thema Inklusion

Im Rahmen des Zertifikatskurses „Medienpädagogische Praxis“ des Katholisch Sozialen Instituts erarbeitete die Außenstelle Neunkirchen mit Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule Neunkirchen ein medienpädagogisches Projekt. Die Klasse des Wahlpflichtfaches „Inklusion“ von Sabine Nutsch stellte sechs Trickfilme zum Thema Inklusion her. Dabei wurde in vier Unterrichtseinheiten im März und April 2017 mit Tablets gearbeitet und die App „Clayframes“ benutzt. Die Klasse lernte im theoretischen Teil u.a. unterschiedliche Film-, Tricktechniken und Kameraperspektiven kennen und verfasste ein Storyboard. An zwei Nachmittagen wurden die Trickfilme und deren Vertonung angefertigt und in der letzten Unterrichtseinheit präsentiert. Die sechs Filme sind trotz dieser kurzen Produktionszeit ein großer Erfolg geworden, worauf die Schülerinnen und Schüler zu recht stolz sein dürfen.

Dank gilt den Schülerinnen und Schülern. Einen herzlichen Dank auch an Sabine Nutsch, Markus Kirsch, Werner Berwian und Sabrina Doerr sowie der Landesmedienanstalt Saarland.

 

Aus den Reflektionen der Schülerinnen und Schüler:

„Das Medium Tablet war für uns ein geeignetes Mittel zur Umsetzung des Themas Inklusion. Wir haben in 30 Sekunden die Hauptbotschaft vermitteln können“. K.F.

„Menschen (haben) die gleichen Bedürfnisse und Rechte, auch wenn sie sich in verschiedenen Merkmalen unterscheiden. Diesen Widerspruch zwischen Gleichheit und Verschiedenheit wollten wir in unserem Trickfilm ausdrücken.“ L.G.

„Medienpädagogik ist eine zeitgemäße Methode pädagogisch mit (…) Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.“ L.K.

 „Die Zusammenarbeit in unserer Gruppe hat super funktioniert und wir hatten eine gute Arbeitsaufteilung. Jeder hatte seine Aufgaben und ab und zu haben wir getauscht, dass jeder alles ausprobieren konnte.“ I.L.

„Man kann bei Trickfilmen (…) sehr gut mit Symbolen arbeiten, komplexe Sachverhalte einfach darstellen und kindgerecht aufbereiten“. A.B.